Angstgegner!? – Das würde dann doch zu weit gehen. Schließlich verbindet uns mit der Galgenbergwiese seit Jahrzehnten eine partnerschaftliche Beziehung.
Respekt vor der Biotoppflege auf unserem größten Grundstück haben wir trotzdem. Die steile Hangwiese verlangt uns jedes Jahr einiges ab. Auf der Galgenbergwiese gilt auf jeden Fall: Je mehr Helferinnen und Helfer mit anpacken, desto voller sind am Ende des Pflegeeinsatzes die Akkus aller Beteiligten.
An diesem Wochenende ist das besonders wertvoll, denn in Geislingen werden gerade die traditionellen Festtage – vom Hock bis zum Kinderfest – gefeiert.
Unser besonderer Dank gilt deshalb den Helferinnen und Helfern des NABU Mittleres Filstal und Lautertal, die uns heute bei der heutigen Biotoppflege tatkräftig und partnerschaftlich unterstützt haben.
Wir müssen übers Geld reden!
Unsere Biotoppflege leisten wir ehrenamtlich – aus Überzeugung und Idealismus. Sie dient nicht unserem Lebensunterhalt. Anders ist das bei Landschaftspflegeunternehmen und den in der Landschaftspflege engagierten Landwirten. Sie investieren in Spezialmaschinen, Weidetiere und Infrastruktur und sichern mit ihrer Arbeit ihre Existenz.
Doch auch ehrenamtliches Engagement kostet Geld. Unser Anhänger muss regelmäßig zum TÜV, der Balkenmäher braucht Wartung, die Miete für den Geräteabstellplatz wird ebenfalls fällig. Und nicht nur unsere Maschinen benötigen Treibstoff: Auch unser zünftiges Outdoor-Vesper, mit dem wir uns bei unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, ihre Zeit, ihre Energie und die aus eigener Tasche bezahlten Fahrtkosten bedanken, schlägt zu Buche.
Mit unserem symbolischen Mitgliedsbeitrag lassen sich diese Ausgaben bei Weitem nicht decken – erst recht nicht, wenn größere Investitionen anstehen, etwa die Anschaffung einer neuen Maschine.
Umso mehr freuen wir uns, dass das Land Baden-Württemberg die ursprünglich für 2026 vorgesehenen drastischen Kürzungen im Natur- und Artenschutz deutlich abgemildert hat. Nicht durchgeführte Pflegemaßnahmen hätten einen weitaus höheren ökologischen Preis gehabt als die vorgesehenen Einsparungen: den Verlust wertvoller Lebensräume und einen weiteren Rückgang der biologischen Vielfalt.
Naturschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Ehrenamt ersetzt keine verlässliche Finanzierung – es macht sie wirksamer. Wer Artenvielfalt dauerhaft erhalten will, muss auch ihre Pflege langfristig sichern.
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Respekt vor der Biotoppflege auf unserem größten Grundstück haben wir trotzdem. Die steile Hangwiese verlangt uns jedes Jahr einiges ab. Auf der Galgenbergwiese gilt auf jeden Fall: Je mehr Helferinnen und Helfer mit anpacken, desto voller sind am Ende des Pflegeeinsatzes die Akkus aller Beteiligten.
An diesem Wochenende ist das besonders wertvoll, denn in Geislingen werden gerade die traditionellen Festtage – vom Hock bis zum Kinderfest – gefeiert.
Unser besonderer Dank gilt deshalb den Helferinnen und Helfern des NABU Mittleres Filstal und Lautertal, die uns heute bei der heutigen Biotoppflege tatkräftig und partnerschaftlich unterstützt haben.
Money for nothing – work for peanuts?
Wir müssen übers Geld reden!
Unsere Biotoppflege leisten wir ehrenamtlich – aus Überzeugung und Idealismus. Sie dient nicht unserem Lebensunterhalt. Anders ist das bei Landschaftspflegeunternehmen und den in der Landschaftspflege engagierten Landwirten. Sie investieren in Spezialmaschinen, Weidetiere und Infrastruktur und sichern mit ihrer Arbeit ihre Existenz.
Doch auch ehrenamtliches Engagement kostet Geld. Unser Anhänger muss regelmäßig zum TÜV, der Balkenmäher braucht Wartung, die Miete für den Geräteabstellplatz wird ebenfalls fällig. Und nicht nur unsere Maschinen benötigen Treibstoff: Auch unser zünftiges Outdoor-Vesper, mit dem wir uns bei unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, ihre Zeit, ihre Energie und die aus eigener Tasche bezahlten Fahrtkosten bedanken, schlägt zu Buche.
Mit unserem symbolischen Mitgliedsbeitrag lassen sich diese Ausgaben bei Weitem nicht decken – erst recht nicht, wenn größere Investitionen anstehen, etwa die Anschaffung einer neuen Maschine.
Umso mehr freuen wir uns, dass das Land Baden-Württemberg die ursprünglich für 2026 vorgesehenen drastischen Kürzungen im Natur- und Artenschutz deutlich abgemildert hat. Nicht durchgeführte Pflegemaßnahmen hätten einen weitaus höheren ökologischen Preis gehabt als die vorgesehenen Einsparungen: den Verlust wertvoller Lebensräume und einen weiteren Rückgang der biologischen Vielfalt.
Naturschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Ehrenamt ersetzt keine verlässliche Finanzierung – es macht sie wirksamer. Wer Artenvielfalt dauerhaft erhalten will, muss auch ihre Pflege langfristig sichern.
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